Um den Ursprung einer Erkrankung zu entdecken, schaue ich genau hin.

Den Ursprung von Krankheit entdecken

Der Ursprung von Krankheit ist oft woanders zu finden, als es die Symptome vermuten lassen.

Das habe ich persönlich in der Vergangenheit erlebt.

Als jugendliche Mittelstreckenläuferin hatte ich häufig mit Knieschmerzen zu tun. Ich hatte vom Arzt eine Kniebandage bekommen, die nur kurzfristig ein bisschen Erleichterung brachte, die Schmerzen waren noch da.

Ursprung von Schmerzen entdeckt


Später habe ich mich kinesiologisch behandeln lassen. Während dieser Behandlung konnte ich einen tieferliegenden Ursprung der Schmerzen entdecken. Es kam heraus, dass ich gegen das Material einer meiner Hosen allergisch war und deshalb mein Kreuzbein immer wieder blockierte. Also habe ich die Hose entsorgt und ein gerades Kreuzbein behalten. Die Knieschmerzen waren danach weg und ich konnte meine Leidenschaft, das Laufen, weiterführen. Damals blieb die Ursachensuche noch auf der körperlichen Ebene.


Tiefe Traurigkeit


Etwa in diesem Alter fühlte ich mich insgesamt schlecht. Damals habe ich das als Melancholie bezeichnet.
Ich fühlte mich einsam und niemandem zugehörig. Das Gefühl, nicht gut genug zu sein führte dazu, dass ich überall an mir optimieren wollte und es doch nie reichte. Ich hatte das Gefühl, überhaupt nicht wert zu sein, auf dieser Welt zu leben. Ich fühlte eine innere Leere und meine Umwelt war für mich oft grau. Ich habe um Liebe und Anerkennung meiner Mutter gekämpft und darum, von ihr so gesehen zu werden, wie ich war. Dieser Kampf war aussichtslos.

Wer gegen sich selbst kämpft kann nur verlieren.

Kampf mit sich selbst auf der Laufbahn.
Im Grundschulalter wurde ich sexuell missbraucht.
Meinen Eltern konnte ich damals nichts davon erzählen, denn ich machte mir Sorgen darüber, wie es ihnen damit gehen würde. Ich habe mich dafür entschieden, sie vor den unangenehmen Gefühlen, die damit zusammenhängen zu schützen und den Missbrauch für mich zu behalten.
Ich konnte das, was mir passiert ist, jedoch nicht alleine verarbeiten und damit umgehen, denn ich hatte nicht verstanden, was da passiert war.
Also verdrängte ich die bewusste Erinnerung.
Damals war ich mir über den negativen Einfluss meiner verdrängten Erinnerungen, die mein ganzes Leben beeinflussten, nicht im Klaren.

Gut 10 Jahre später bekam ich eine Lungenentzündung, die zunächst nicht komplett heilte. Ich hatte Antibiotika genommen, war lange Zeit später noch schlapp und hatte das Gefühl, dass da noch etwas anderes hinter steckte. Allerdings hatte ich keine Idee davon, was das hätte sein können.

Mein Wendepunkt


Ich erinnerte mich, wie gut mir damals die Kinesiologie geholfen hatte und ging zu einer Heilpraktikerin, die diese Methode zur Abklärung von Krankheitsursprüngen und zur Heilung nutzte.
Versetzt dazu begann ich eine systemische Therapie und entdeckte dadurch, was wirklich hinter meinen Beschwerden stand.
Dieses Mal waren es die lange zurückliegenden seelischen Traumata, vor allem der sexuelle Missbrauch, die mit meiner nicht heilen wollenden Lungenentzündung zusammen hingen und die ich zu verarbeiten hatte.

Nach und nach fügte sich für mich ein klares Bild, dass sich stimmig anfühlte. Endlich konnte ich Licht in dunkle Flecken meiner Vergangenheit bringen, die so sehr mein Leben beeinflussten ohne dass ich es gemerkt hatte.

Den Ursprung zu entdecken hat mein eigenes Leben sehr bereichert


Während meiner Therapie lernte ich mich neu kennen. Ich begann mich zu mögen und später auch zu lieben. Ich ließ Seiten an mir zu, die ich mir früher nie erlaubt hatte. Ich nahm mir die Freiheit, Dinge liegen zu lassen, um wieder Kraft zu schöpfen. Ich gestand mir zu, Fehler zu machen ohne mich danach zu beschimpfen und traute mich zu sagen, was ich wirklich dachte.

Endlich wusste ich, woher dieses Gefühl, nicht dazu zu gehören, diese innere Leere und das „Grau-Gefühl“ kamen.

Die Erkenntnis an sich reicht allerdings noch nicht aus, Verletzungen zu heilen. So wie es nicht reicht, wenn man einen blauen Fleck hat zu wissen, dass man gegen einen Tisch gelaufen ist.
Es ist vielmehr der erste, vielleicht wichtigste Schritt.

Im Anschluss an meine Erkenntnisse lernte ich viele neue Verhaltensweisen und wertschätzende, respektvolle und positive Kommunikation.
Ich setzte mich dabei intensiv mit meinen Gefühlen auseinander. Ich begann sie wahrzunehmen, zu benennen, anzuerkennen und entsprechend zu handeln.

Dadurch habe ich meine inneren Kämpfe entdeckt, geheilt und beigelegt. Schon bald konnte ich wieder viele Farben dieser Welt sehen.

Meine wichtigste Erkenntnis aus meiner eigenen Therapie war, dass die Behandlung des tatsächlichen Ursprungs einer Erkrankung nachhaltigen Erfolg und Gesundheit bringt.

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Durch meine eigene intensive Arbeit an mir und meinen positiven Ergebnissen wurde mir klar: Ich möchte anderen Menschen ebenso die Möglichkeit geben, ein glückliches und friedvolles Leben zu führen. Denn ich habe erlebt, dass es möglich ist!

Aus diesem Grund liebe ich es so, auch bei anderen den Ursprung von Krankheit zu entdecken.
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